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  Montserrat, ein seltener Besucher, Sommerlager  auf Grenada  Mai 2008

Nun haben wir  lange genug die Virgins unsicher gemacht und machen uns Anfang Mai auf den Weg nach Grenada, um das Schiff dort wieder aus dem Wasser zu nehmen. Uwe und ich sind allein, wir haben ca.800 sm vor uns. Leider kommt der Wind zu dieser Jahreszeit aus SO, so daß es bis Martinique immer gegenan geht .Auf dem Weg dorthin wollten wir unbedingt Montserrat (eine Insel mit noch tätigem Vulkan) besuchen. Wir segelten südlich im Abstand von 2 sm an der Insel vorbei, da jeglicher Schiffsverkehr in1,5 sm verboten war. Bald sollten wir sehen warum. Auf einmal roch es furchtbar nach Schwefel und dann sahen wir auch schon, wie die Schwefelschwaden aus den tiefen Schluchten austraten. Alles war in Rauch verhüllt aber wir sahen mit entsetzen die tote Stadt Plymouth, die einmal vor 10 Jahren Hauptstadt der Insel war. Kein Baum oder Strauch, nur Lavadecken und ausgebrannte Häuser. Es war so unheimlich, daß wir kein Wort sprachen. Aber als Geographielehrer mal so etwas zu sehen, ist einzigartig.

Auf dem Weg nach Süden hatten wir auch lieben Besuch. Ein großer Vogel landete nach mehreren Versuchen auf unserem Deck und ruhte sich aus. Komischer Weise hatte er keine Angst, kam zu meiner Wasserschüssel gehüpft und knabberte mit seinem Schnabel daran. Zu meinem großen Erstaunen ließ er sich von mir streicheln.

Unser Weg nach Süden verlief ohne Schwierigkeiten und ganz easy. Wir waren pünktlich zum Krantermin da und nun ist unsere zuverlässige Juba auf dem Trockenen und macht ihre verdiente Sommerpause.                  


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