1 Abschnitt , Ralswiek zu den Canaren                    3. Etappe  Oostende (Belgien)  nach Brest                                   zurück  Karte

Los geht`s in Oostende, Samstag Anreise, die ersten Crewmitglieder waren schon an Bord. Wir wurden mit einem gedeckten Kaffeetisch empfangen. Herrlich, nach der langen Anreise! Oostende haben wir dann auch ausgiebig erkundet, denn der Wind war entweder zu stark und gegenan, oder nur zu stark. So mussten wir zwei Hafentage einlegen... Dienstag Abfahrt nach Dünkirchen, aber wer will schon nach Dünkirchen? Also, durch nach Calais. Anlegen und essen gehen, nun gut der Ruf der französischen Küche ist vielleicht besser als die Realität in manchem Restaurant. Aaaaber der französische Käse ist hervorragend, wir waren uns einig, so wie der läuft wird er Brest Tage vor uns erreichen :-) Von Calais ging es weiter nach Bolougne sur Meer, schöner Hafen, schöne Stadt, Hafentag, den der Wind war uns wieder nicht wohl gesonnen. Egal, wir wissen uns die Zeit schon zu vertreiben. Nächstes Ziel war Dieppe, ein altes französisches Seebad und wirklich sehenswert. Wir hatten einen herrlichen Segeltag! Und weil Dieppe so schön ist und der Wind wieder einmal gegenan stand, haben wir einen weiteren Hafentag eingelegt. Langsam mussten wir uns sputen, wir wollten alle unbedingt Guernsey erreichen und dort auch zumindest einen Tag bleiben. Also, Schoten dicht und ab ... Über Cherbourg (nicht weiter erwähnenswert!) nach Guernsey. Die Kanalinseln sind auf jeden Fall eine Reise wert, da waren wir uns alle einig. Schon die Ansteuerung durch die Inselwelt ist ein Erlebnis. Guernsey ist wunderschön, empfehlenswert ist die Inselrundfahrt mit der Buslinie 7, einmal rundrum und man hat alles gesehen. Von Guernsey haben wir den Kurs 240 Grad auf Brest gelegt und sind nonstop durchgefahren, Nachfahrt mit Sonnenuntergang, Delfinen und Sonnenaufgang inklusive. Jetzt sind wir in die Bucht vor Brest eingelaufen und ein schöner Tag mit Sonne und vielen Leuchttürmen geht langsam zu Ende. Fazit: Es war toll, die Gastfreundschaft auf der Juba ist großartig, wir wünschen der Juba weiterhin eine gute Fahrt auf ihrem grossen Abenteuer und hoffen, dass wir bei der Rückfahrt dabei sein können. Wir wollen auch mal raumen Wind und Temperaturen über 20 Grad!

Michi, Klaus, Gabi, Ralf und Sabine (Anmerkung von Birgit: Sie war auch dabei und wurde nirgends vergessen!)

Und jetzt folgen noch die Ergänzungen von Skipper Uwe:
Auf unseren früheren Reisen musste ich immer die Reiseberichte schreiben. Ab jetzt soll es die Crew tun.
Die Bilder unten zeigen die Küste der Normandie mit den Kreidefelsen ( also nicht Rügen), die Hafeneinfahrt Guernsey bei
Niedrigwasser (Einfahrt natürlich nicht möglich), die Crew und Michi bei der Nachtfahrt nach Brest.
   

       
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